Romantik 


 

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Knapp zusammengefasst, lassen sich die Eigenarten romantischer Musik mit dem Einzug von programmatischen Elementen aus den Bereichen der Philosophie, Kunst und Poetik neben musikrelevanten neuen (aus der Klassik erwachsenen) Tonsprachen und Gattungen sowie dem Ausbau beziehungsweise der Abkehr von allzu strengen (Sonatensatz)- Formen benennen. Auch bilden sich in der Romantik Extreme heraus: So werden etwa überdimensionale Formenkomplexe im Bereich der Symphonie geschaffen, die im starken Gegensatz zur typisch-romantischen Kunstliedtradition stehen, am treffendsten repräsentiert durch das Charakterstück. Die Romantik offenbart die vielfältigste und freieste Entfaltung der tonal gebundenen Mehrstimmigkeit im Abendland, die die ständige musikalische Erweiterung aller Mittel bis an die (harmonische) Grenze bringt: Leittöne, Chromatik oder auch Alterationen bilden die letzte Station funktioneller Harmonik. Darüber hinaus wächst neben der Instrumentation auch die Gestaltung der Dynamik, während Melodielinien zwischen kleinsten Motiven und längsten Bögen pendeln.

Was die Musikgattungen in der Romantik angeht, bleibt festzuhalten, dass die Mehrzahl der bereits in der Klassik existierenden Gattungen übernommen werden. Einige erfahren eine Verwandlung, andere werden weiterentwickelt; als neuartige Erscheinungen im eigentlichen Sinne lassen sich nur die folgenden Gattungen bezeichnen.
 




 

 

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