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Romantik |
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Historisches |
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Musik und Salonkultur |
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Die Entstehung der Salonkultur ist
eine gänzlich europäische Erscheinung. Der Begriff des
„Salon“ existiert bereits seit dem 17. Jahrhundert für
den französischen Raum und bürgert sich später auch in
anderen europäischen Ländern ein. Der Salon ist die
Bezeichnung sowohl für das Empfangszimmer in privaten
Häusern als auch für den Personenkreis, der sich dort
trifft. Während die französischen Salons des 17. und 18.
Jahrhunderts Einrichtungen von hohem literarischen Rang
sind, erhalten die Salons des 19. Jahrhunderts
vorwiegend im deutschsprachigen Raum große musikalische
Bedeutung. Hierbei spielt die Ausbreitung des Klaviers
als Hauptinstrument des öffentlichen und häuslichen
Musizierens eine tragende Rolle. Viele Klaviervirtuosen
der Zeit (Chopin, Liszt) treten in den musikalischen
Salons auf, passend zum Ambiente der Salons bildet sich
ein eigenes musikalisches Repertoire heraus: Leicht
spielbare und dennoch wirkungsvolle Stücke von kurzer
Dauer. Romanzen, Humoresken, Modetänze und
Charakterstücke bestimmen die Auswahl an Musik in den
Salons des 19. Jahrhunderts. Ein Zentrum der Salonkultur
in Deutschland war damals Berlin (Rahel Varnhagen). |
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